Aktuelles
Berufsschullehrer aus der Bretagne zu Gast in der Helmut-Wagner-Schule in Rehau
Im Rahmen eines Job-Shadowing Programmes von Erasmus besuchten zwei Lehrkräfte aus der Berufsschule in Questembert (Bretagne) die Helmut-Wagner-Schule in Rehau. Diese Schule hat ebenso wie die Helmut-Wagner-Schule Kunststofftechnik und Werkzeugbau als Schwerpunkt. Im Mittelpunkt standen Unterrichtsbesuche, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszufinden und das bayerische Ausbildungssystem kennen zu lernen. Weiterhin wurden die Gäste vom Bürgermeister Michael Abraham im Rathaus begrüßt und erhielten eine Führung durch das Stadtmuseum.
Am Samstag besuchten sie mit Außenstellenleiter Alexander Lang und Ursula Mavrakis von der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG)das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth und nahmen bei eisigen Temperaturen an einer Führung mit VR-Brille teil, am Sonntag lernten sie die Geschichte der Franzosengräber in Rehau kennen. Hierbei begleiteten uns Mitglieder der DFG, vielen Dank an dieser Stelle an den Vorsitzenden Harald Ehm.
Geplant ist eine weitere Zusammenarbeit, evtl. ein Besuch der Rehauer Lehrer in Questembert oder ein Schüleraustausch.
Alexander Lang, StD
Berufsschüler aus der Partnerstadt von Rehau, Bourgoin-Jallieu, zu Gast an der BS Rehau und Hof
10 Schüler und eine Schülerin der Berufsschule der Partnerstadt von Rehau, Bourgoin-Jallieu, besuchen vom 21. Januar bis zum 03. Februar zusammen mit zwei Lehrkräften Rehau. Die Schüler werden am Unterricht der Helmut-Wagner-Schule in Rehau und der Johann-Viessmann-Schule in Hof teilnehmen und Firmen (Rehau AG, Lamilux, Hassmann, Wilo) besichtigen, um so einen Einblick in das duale System der Berufsausbildung in Deutschland zu bekommen. Zudem sind verschiedene Aktivitäten geplant (z.B. Besuch des Grenzlandmuseums), um Land und Leute besser kennen zu lernen. Die Organisation des Besuches übernahmen federführend die Deutsch-Französische-Gesellschaft in Rehau sowie die Helmut-Wagner-Schule.
Alexander Lang, StD
Neueste Technik für die Berufsschule Rehau –
Spritzgießmaschine im Wert von 130000 Euro als Dauerleihgabe
Die Kunststoffindustrie spielt Landkreis Hof eine bedeutende Rolle. Zur hohen Fachkompetenz in diesem Bereich trägt auch die entsprechend spezialisierte Helmut-Wagner-Berufsschule in Rehau bei, eine Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Hof.
Eine neue Dauerleihgabe sorgt nun dafür, dass die Auszubildenden hier auch in Zukunft an Maschinen lernen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen: Der Maschinenhersteller Arburg aus Loßburg im Nordschwarzwald stellt der Schule eine Spritzgießmaschine im Wert von rund 130.000 Euro als Dauerleihgabe zur Verfügung. Diese wurde nun im Rahmen einer kleinen Feier an die Schule übergeben.
„Wir sind eine Bildungsregion. Das zeigen auch die guten Bewertungen, die die Rehauer Berufssschule von Schülern, Lehrern und Unternehmen erhält“, betonte Landrat Dr. Oliver Bär, Vorsitzender des Berufsschulzweckverbands. “Doch Schule kostet Geld. Und je technischer eine Berufsschule ist, desto fortschrittlicher muss ihre Ausstattung sein“. Er dankte der Firma Arburg daher herzlich für die Unterstützung.
„Aktuell gibt es in den Schulen ja die Zwischenzeugnisse – und dieser Kooperation können wir heute ein tolles Zeugnis ausstellen“, fasste Oberbürgermeisterin Eva Döhla, stellvertretende Verbandsvorsitzende, zusammen und schloss sich dem Dank an.
Die vollelektronische Maschine ALLROUNDER 270 arbeitet im Gegensatz zu einer hydraulischen Spritzgießmaschine leise und sauber und kann auch in der Medizintechnik eingesetzt werden. „Sie verfügt über ein Greifersystem und arbeitet vollautomatisch, doch sie muss richtig eingestellt werden, damit ein Qualitätsprodukt herauskommt“, so Schulleiter Alexander Lang. Die Schülerinnen und Schüler in Ausbildung zu Verfahrensmechanikern für Kunststoff- und Kautschuktechnik lernen daran als Bediener die richtige Einstellung der Parameter wie Temperatur und Druck. „Mit der Maschine lassen sich Kunststoffteile von 2 Gramm bis 70 Gramm herstellen, für Anwendungsbereiche von der Autoindustrie bis hin zu Medizintechnik“, erklärte Pirmin Heinrich, Gebietsverantwortlicher im Außendienst der Firma Arburg.
Studiendirektor Alexander Lang, Standortleiter der Berufsschule in Rehau, betonte die Bedeutung der angebotenen Ausbildung: „Oberfranken, und besonders Stadt und Landkreis Hof sind ein Zentrum, der Kunststoffindustrie, die nach wie vor eine Zukunftsindustrie ist. Kunststoff ist bei den jungen Leuten etwas in Verruf geraten, doch gerade im Hinblick auf das Recycling ist es ein Zukunftsmarkt, in dem sich viel tut. Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker ist also eine attraktive Ausbildung für Jugendliche – und die Unternehmen suchen händeringend.“
Wie Lang berichtete, kommen die deutschlandweit besten Auszubildenden in diesem Bereich regelmäßig aus Bayern und sehr oft von seiner Schule: „Wir haben hier eine sehr gute fachpraktische Ausstattung, was es in anderen Bundesländern nicht gibt.“ Er dankte dem Berufsschulzweckverband sowie dem Partner Arburg für die Unterstützung, die es ermögliche, die Ausbildung so durchzuführen.
Die Helmut-Wagner-Berufsschule (Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Hof am Schulort Rehau), benannt nach dem Pionier der Kunststofftechnik aus Rehau, bildet als Sprengelberufsschule die Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik aus Oberfranken, Unterfranken und die nördliche Oberpfalz.
(Quelle: Landkreis Hof)





